Celler Schloss

Herzogschloss mit Geschichte in der Fachwerkstatt.

Das Celler Schloss liegt am Rand der historischen Altstadt Celles, in unmittelbarer Nähe des Bomann Museums und der Stadtkirche. Es liegt inmitten des wunderschönen Schlossparks, in dem man in der Umgebung des Schlossgartens viele alte und beeindruckende Bäume bewundern kann. Auch im Alltag der Celler spielen das Schloss und der Schlossgarten eine Rolle. Am letzten Tag jedes Schuljahres findet hier die Schlossbergfete statt, bei der Schüler aus ganz Celle nach Schulschluss zusammenkommen, um den Beginn der Sommerferien zu feiern. Dabei hat das Celler Schloss eine bewegte Geschichte hinter sich. Heute ist es einer der schönsten Schlösser Norddeutschlands und das größte Schloss in der südlichen Lüneburger Heide.

Die bewegte Geschichte des Celler Schlosses

Das erste Mal wird das Celler Schloss 1315 urkundlich erwähnt als “Castrum Celle”. Damals war es ein Teil der Stadtbefestigung, die aus Stadtmauer, Wassergräben und Wallanlagen bestand. 1375 verlagern dann die Herzöge von Braunschweig-Lüneburg ihr Residenz nach Celle und bauen das “Castrum”, das bisher vor allem eine Schutzfunktion hatte, in ein Schloss um. 1485 wird die Schlosskapelle geweiht, und ab 1530 baut Ernst I das Schloss im Renaissance-Stil um.

1705 verliert das Celler Schloss seine Residenzfunktion mit dem Tod von Herzog Georg Wilhelm. Der neue Residenzsitz ist Hannover. So endet die über 300 jährige Residenzzeit des Celler Schlosses, in der die Welfenherzöge Braunschweig-Lüneburg im Celler Schloss lebten und es der Regierungssitz des bedeutenden welfischen Fürstenhauses war.

Von 1772 bis 1775 lebte dann die dänische Königin Caroline Mathilde nach ihrer Scheidung im Exil im Celler Schloss - bis zu ihrem jungen Tod mit 23 Jahren an Scharlach. Im 19 Jahrhundert war das Schloss die Sommerresidenz der Könige von Hannover.

Lage an der historischen Celler Altstadt

In unmittelbarer Nähe des Schlosses befindet sich die historische Altstadt, eine der Hauptattraktionen der Stadt Celle. Dort finden sich über 400 Fachwerkhäuser, die größtenteils aus dem 16. bis 19. Jahrhundert stammen. Das bekannteste ist das Hoppener Haus aus dem Jahr 1532. Dort finden sich auch weitere Sehenswürdigkeiten wie das Bomann Museum Celle oder die Stadtkirche St. Marien an der Stechbahn. Auch der Große Plan oder die Zöllnerstraße laden mit ihren vielen Fachwerkhäuser, Restaurants und Cafés zum Schlendern ein.

Die Zönnerstraße in Celle

Zöllnerstraße

In der Zöllnerstraße befinden sich viele kleine Geschäfte, Restaurants, und (Eis-)Cafés. Wegen der wunderschönen Fachwerkhäuser loht sich ein Spaziergang durch eine der schönsten Straßen Celles auf jeden Fall.

Stechbahn

An der Stechbahn befinden sich viele Celler Sehenswürdigkeiten. So die Stadtkirche St. Marien, das Bomann-Museum, oder das Alte Celler Rathaus.
Blick auf die Stechbahn am Celler Schloss
Unternehmen aus Celle erreichen mit SEO mehr Sichtbarkeit durch eine gute Platzierung bei Google.